Ralph Eid, Landschaftsarchitekt

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Bachlauf mit Fontäne

Ein Bachlauf im Garten

Fließendes Wasser ist eine Steigerung gegenüber der ruhenden Wasserfläche eines Teiches. Es bringt schwungvolle Bewegung in den Garten.

Aber nicht nur das. Da fließendes Wasser noch einige andere Qualitäten besitzt als stehendes, erweitern sich die Anwendungsmöglichkeiten. Die ständige Bewegung und die damit zusammenhängenden Verwirbelungen führen zu einem höheren Sauerstoffgehalt, der wiederum die biologischen Reinigungsprozesse in Schwung bringt. In Verbindung mit einer Zisterne als Reservoir wird die Wassertemperatur auch in heißen Perioden auf einem niedrigeren Level gehalten als das bei stehendem Wasser der Fall ist. Damit kann man auch sehr geringe Wassertiefen realisieren, ohne dass das Wasser absteht. Man sollte aber auch wissen, dass viele Wasserpflanzen, darunter auch die beliebten Seerosen, eine ständige Wasserströmung nicht vertragen. Man ist, gerade bei schnell fließendem Wasser, auf wenige Wasserpflanzen beschränkt. Ich kann mich nicht dazu durchringen, Wasser lediglich als Gestaltungsmittel zu betrachten oder zu verwenden, wo es dann in geometrischen Becken, chemisch aufbereitet - sauber aber leblos - , oder in betonierten Rinnen nur noch ein abstraktes Dasein fristet. Deshalb werden Sie hier nur mehr oder weniger naturnahe Formen finden, was vielleicht einen einseitigen Anschein erweckt.

Kreisläufe

In der Natur, die immer das Vorbild des Gartens bleiben wird, auch wenn man sich noch so weit von natürlichen Formen löst, sind Wasserläufe - Bäche, Flüsse und Ströme - Teil eines großen Kreislaufes. Wasser als Voraussetzung alles Lebens vermittelt zwischen atmosphärischen und irdischen Einflüssen. Es wird quasi von der Sonne angezogen und steigt in die Atmosphäre auf, um von dort wieder zur Erde herunterzuregnen. Es versickert, nimmt irdische Einflüsse auf und wird wieder von der Erde "ausgeschwitzt". Man kann diese Einflüsse durchaus sichtbar machen, z.B. durch Kristallbildung beim Gefrieren, wie das von Dr. Masaru Emoto aus Japan an vielen Beispielen gezeigt wurde. Je nachdem, woher das Wasser stammt, kristallisiert es beim Gefrieren zu mehr oder weniger ausgeprägten Formen. Die Parallele zu den Kupferchlorid-Kristallbildern lebendiger Substanzen ist überdeutlich (s.die Abbildungen unter Philosophie/Gartenmeditationen/Wahrheit und Glaube). Es ist mir natürlich klar, dass viele das immer noch als Phantasie ansehen, vielleicht umso mehr, als manche Phänomene zuerst im Umfeld der Anthroposophie untersucht wurden und daher in die Schublade "Vorsicht - Gefahr!" gesteckt werden. Man vergisst dabei, dass empirisch, also durch Versuche gewonnene Daten, sich nicht einfach als Humbug abtun lassen. Das Hauptproblem bei allen diesen Beobachtungen ist nicht die Beobachtung selbst, sondern die Interpretation. Solange diese Dinge noch nicht intensiv erforscht sind, wird sie jeder, entsprechend seiner persönlichen Vorlieben, anders interpretieren. Daran ist nichts auszusetzen. Nur: Die Tatsachen einfach nur zu leugnen, weil man sie nicht versteht, zeugt eher von Bequemlichkeit, wenn nicht gar von Dummheit, als von Aufgeklärtheit.

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