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Reihenhausgarten in Ettlingen mit Stizplatz und Einfassungen aus Granit

Der Reihenhausgarten - Miniaturkunst

Reihenhausgarten in Ettllingen

Ein Reihenhausgarten in Karlsruhe. Die Gartenfläche (ohne die Terrasse, die wurde nicht verändert) beträgt gerade einmal 65 qm. Es gibt Häuser mit einem größeren Wohnzimmer. Hier kommt es auf jeden Zentimeter an. Gerade bei kleinen Grundstücken, wie sie insbesondere bei einem Garten eines Reihenhauses immer anzutreffen sind, bekommt man stereotyp die Meinung zu hören: "Bloss nicht zuviel pflanzen, damit der Garten nicht noch kleiner wird, als er sowieso schon ist." Mit dieser Einstellung werden dann einige Pflanzen knapp an die Grundstücksgrenze gesetzt und man ist froh, dass möglichst viel Rasen übrig geblieben ist.

optische Täuschungen

Diese Vorgehensweise ist bereits im Ansatz falsch. Eine leere Fläche, wie sie sich zunächst einmal darbietet, gewinnt nicht an Größe, wenn sie leer bleibt. Im Gegenteil: sie bleibt einfach leer und langweilig, und groß wird sie schon gar nicht wirken. Dagegen wirkt eine kleine Fläche wesentlich größer, wenn sie strukturiert ist. Ganz besonders deutlich merkt man das, wenn man nicht die gesamte Fläche von einer Stelle aus überblicken kann, wenn beispielsweise der Weg hinter einer höheren Pflanze verschwindet.

Die Kunst des Planers besteht u.a. darin, mit optischen Täuschungen zu arbeiten. Wenn die Fläche schon klein ist, soll man zumindest den Eindruck von Größe haben. Man erreicht das durch die Schaffung von Strukturen wie Wegen, Mauern, Einfassungen, durch Raumbildung, durch unterschiedliche Blickperspektiven, u.v.a.

Da die Terrasse nach Süden ausgerichtet ist, ist es dort im Sommer kaum auszuhalten. Was liegt also näher, einen zweiten Sitzplatz im Schatten zu errichten, wo auch in der Sommerhitze ein angenehmer Aufenthalt möglich ist. Dieser Sitzplatz im Grünen versprüht überdies eine ganz andere Atmosphäre als eine Terrasse am Haus. Hier sitzt man gewissermaßen in einem Wald von grünen und blühenden Pflanzen.

Und gerade bei einem Reihenhausgarten sollte man sich davor hüten, einen Sichtschutz aus Sträuchern an die Grenze zum Nachbarn zu pflanzen. Ein Strauch mit etwa zwei Metern Höhe, die man für einen Sichtschutz mindestens braucht, wird auch in aller Regel zwei Meter breit. Auf knapp bemessener Fläche ist das sehr viel. Wenn man dann ständig herumschnippeln muss, zerstört man den charakteristischen Wuchs der Pflanze. Schön ist sie dann auch nicht mehr. Besser ist es, wie auf den hier gezeigten Bildern zu sehen ist, mit Stauden zu arbeiten, mit denen auf der gleichen Fläche eine wesentlich höhere Vielfalt zu erreichen ist. Im Winter und im zeitigen Frühjahr ist von den Stauden zwar nicht viel zu sehen, weshalb sie in Bezug auf Sichtschutz in dieser Zeit quasi nicht existent sind. Im Sommer dagegen, der Gartensaison schlechthin, entfalten sie ihre volle Wirkung. Mehr Fotos in der Fotogalerie

Die hohen Sträucher hier links im Bild stehen auf dem Nachbargrundstück

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