Ralph Eid, Landschaftsarchitekt

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Gartenplanung  .  Freiraumplanung  .  Objektplanung
Gartengestaltung  -  Planung  .  Beratung  .  Ausführung

Staudenbeet mit Steppensalbei und Steppenkerze
Vorgarten im Frühjahr
Vorgarten im Frühsommer
Staudenbeet an einer Terrassenböschung
Granitblock als Tisch am Holzdeck
Storchschnabel und Euphorbia griffitii Fireglow
Sedum Herbstfreude und Aster pringlei Pink Star

Günstige Lösungen

Günstig bedeutet nicht unbedingt auch billig. Was ja auch schon ein relativer Begriff ist, denn was der eine als absolut teuer und indiskutabel empfindet, das ist für den anderen immer noch im billigen Bereich. Günstig in dem hier vertretenen Zusammenhang bedeutet eher eine Lösung, wo versucht wird, mit einfacheren Mitteln ein ähnliches Ergebnis zu erzielen wie mit aufwändigen.

Am meisten macht es sich bemerkbar, wenn der Bauherr selbst mitarbeitet. Das gilt streng genommen vorwiegend bei handarbeitsintensiven Tätigkeiten und für Lösungen, bei denen der Anteil an den Materialkosten im Verhältnis zu den Gesamtkosten relativ gering ist. Man kann das nicht allgemein formulieren, weil alles auf die vorgegebene Situation und die individuellen Ansprüche abgestimmt sein muss. Deshalb seien hier nur einige Beispiele dargestellt.

Das erste Beispiel ist ein Vorgarten, der durch eine kleine Einfassung eine feste Struktur erhält, ansonsten aber nur bepflanzt wurde. Bei den Steinen handelt es sich um sog. Böschungspflaster, das preislich gleich nach Bruchsteinen kommt, im Vergleich zu anderen Granit-Formsteinen also sehr billig ist. Allerdings kann man für die hier verwendete Bauweise nur 20% des Materials gebrauchen, wie es im Steinbruch bzw. beim Händler angeboten wird. Es ist also erforderlich, vor Ort die schönsten, bzw. gleichmäßigsten Steine aus dem großen Haufen herauszusuchen. Das wird nicht jeder Steinbruchbesitzer erlauben, und noch weniger der Händler. Aber dort wo das möglich ist und wo der Bauherr das auch selbst machen kann, kann man Außergewöhnliches mit geringem Aufwand erreichen. Wenn man auch die Pflanzen selbst einsetzt und die Mulchschicht selbst verteilt, braucht man lediglich die Planungs- und die Pflanzenkosten von insgesamt etwa 1500,00 EUR (netto) zu rechnen. (s.a. unter Fotogalerie/Vorgarten)

Das zweite Beispiel ist eine ähnliche Gestaltung mit ausgesuchtem Böschungspflaster und einigen Bruchsteinen. Das wesentliche an diesem Garten ist der Versuch, die Böschung so weit wie möglich zu "strecken", d.h. von der Terrasse aus ein ebenes Stück und daran anschließend ein möglichst flaches Gefälle nach unten. Eine Stützmauer, die in solchen Fällen eine bevorzugte Lösung ist, wäre wesentlich teurer gewesen und zudem sehr steif. Man sollte sich davor hüten, technische Lösungen - wie in diesem Falle eine Mauer - mit Gestaltung zu verwechseln. Ausführlicher ist das unter Gartengestaltung beschrieben. Kosten für diese Lösung einschl. Arbeit, Material u. Pflanzen und Mithilfe des Bauherrn: 3000 €

Die absolut günstigste Variante - praktisch direkt nach Rasen oder Nichtstun - ist eine reine Bepflanzung ohne irgendwelche festen Elemente wie Wege, Steine, Mauern, Treppen oder gar Wasser. Man sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass man für eine gelungene, ansprechende Bepflanzung eine entsprechende Flächengröße benötigt. Je kleiner die Fläche wird, desto wichtiger sind feste Bezugspunkte wie Findlinge, Einfassungen, ein Quellstein o.ä. Wer also glaubt, auf einem Beet neben der Terrasse von 10 qm Größe z.B. ein Staudenbeet von einer außergewöhnlichen Qualität anlegen zu können, gibt sich einer Illusion hin. Hier gilt das Bild von der Lilie in der Wiese, wie das unter dem Punkt 'Gartenplanung' ausführlich auseinandergesetzt wird. Als Beispiel (andere folgen demnächst) sei hier die Bepflanzung an der Stadthalle in Pfarrkirchen dargestellt (näheres unter Fotogalerie oder Grünanlagen); Kosten für die Pflanzen bei 250 qm Fläche: 4500 bis 6500 € (bei der ausschließlichen Verwendung von Stauden gilt die untere Preisangabe; wenn auch Gehölze gepflanzt werden kommt das entsprechend dazu, wobei die Kosten sehr stark von der Pflanzgröße abhängen).

Was man nicht unterschätzen sollte, sind die Bodenverhältnisse. Wenn der Bauunternehmer nach Fertigstellung des Hauses das bißchen Oberboden (in Bayern sagt man dazu Humus, was gärtnerisch natürlich nicht richtig ist) gleichmäßig über die ganze Gartenfläche verteilt, nachdem er vorher den anstehenden Boden mit seinen Baumaschinen gründlich verdichtet hat, dann sind das schlechte Voraussetzungen für das Gedeihen von Pflanzen. Meistens sind in diesem Boden auch noch mehr als genug Wurzelunkräuter vorhanden, die innerhalb kurzer Zeit wieder austreiben und kaum mehr zu entfernen sind. Wer sich also frühzeitig Gedanken macht, kann allein dadurch schon einiges sparen.

Alle Preisangaben sind Nettopreise ohne Mehrwertsteuer.

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